Mittwoch, 6. Juli 2016

Abwasser-Skandal reißt seit Jahren nicht mehr ab!

https://de.wikipedia.org/wiki/Legionellen
Quelle Wikipedia: Legionella pneumophila
   Zu dumm nur für die Bürger. Wieder einmal sind die Duschbereiche von öffentlichen Sportanlagen mit lebensbedrohlichen Bakterien verseucht (IKZ berichtet). Eine Sperrung der Duschbereiche senkt die Attraktivität des Sports vor Ort und regional. Und dieses mal sind wieder die Schulen betroffen. Es ist wieder Legionellen-ZeitAufklärung, was denn nun Legionellen sind und wie man dieses Problem angehen kann, kommt aus Bayern! Auch dort ist dieses Problem bekannt. Allerdings ist die Aufklärung der Bürger vorbildlich.

DIE LINKE.HEMER meint dazu:

   Schluss mit Lustig! Bereits mehrfach in der Vergangenheit haben die Stadtväter bei der Lösung des Problems Hygiene versagt und lässt jedes Jahr die gleichen Duschen sperren und aufwändig reinigen. Leider nur mit mäßigem Erfolg, denn die Bausubstanz ist schon seit langer Zeit marode!

   In den Haushaltsreden der regierenden Fraktionen setzte sich nur schwarze Nullen durch. Für die Sanierung von Duschanlagen der Sportsplätze werden keine Gelder festgesetzt. Diese Probleme wird weiter nach hinten geschoben - wahrscheinlich bis zum Sankt Nimmerleinstag. Obwohl schon zu Zeiten des Alt-Bürgermeisters Esken eine Besserung versprochen wurde.

   Beteuert haben die Regierenden: Der Sport sei ihnen wichtig. Was ist bislang passiert? Nichts! Und das wird auch weiterhin so bleiben. Denn einen Nachtragshaushalt wird es für eine solche "Bagatelle" nicht geben. Hier lassen unsere kommunalen Vertreter wieder einmal mehr sehen, dass Leugnung der Probleme ist weiterhin einfacher.

   Sage und schreibe 200.000 Euro hat der Stadtrat sich jedoch reservieren lassen für eine neue Badeanstalt. Das Hademare Bad soll über kurz oder lang aufgegeben werden und ein neues Hallenbad mit allem Zip und Zap soll kommen. Ob das Sinn macht, dass bestehende Probleme geleugnet werden und weiterhin das Geld für notwendige Sanierungsmaßnahmen in Neubauten zu stecken, bleibt einmal mehr fraglich.